Nach dem Spital verständlich erklärt

Entlassungsbericht verstehen: was im Austrittsbericht Abschnitt für Abschnitt steht

Sie sind aus dem Spital nach Hause gekommen – und in der Hand halten Sie einen Bericht voller Diagnosen, Medikamentennamen und Abkürzungen. Wir erklären Ihren Austrittsbericht Abschnitt für Abschnitt, damit Sie wissen, was zu Hause zu beachten ist.

Austrittsbericht aus dem Spital mit Diagnosen und Medikation
Stand: Oktober 2026
Kurz gesagt

Ein Entlassungsbericht – in der Schweiz meist Austrittsbericht genannt – fasst Ihren Spitalaufenthalt zusammen: Diagnosen, Verlauf, die Medikation für zu Hause und die empfohlene Nachkontrolle. Das Kernstück steht am Schluss unter «Procedere». Wer diesen Teil versteht, weiss, was in den nächsten Tagen zu tun ist. Die verständliche Erklärung Ihres Berichts kostet bei uns CHF 24, einmalig.

Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • Austrittsbericht = Zusammenfassung des Spitalaufenthalts für die Weiterbehandlung.
  • Wichtigste Teile: Medikation bei Austritt und «Procedere» (nächste Schritte).
  • Er geht meist an Ihre Hausärztin – Sie erhalten eine Kopie.
  • Die Erklärung übersetzt Fachsprache, ersetzt aber keine ärztliche Beurteilung.
  • Preis: CHF 24, einmalig, vertraulich, kein Abo.

Der Moment nach dem Spital ist oft der heikelste: Die Betreuung rund um die Uhr fällt weg, dafür liegt ein Blatt auf dem Tisch, das über Medikamente, Kontrolltermine und Warnzeichen entscheidet. Umso wichtiger ist, dass Sie diesen Bericht nicht nur besitzen, sondern auch verstehen.

Die Bereiche eines Austrittsberichts Kopf: Spital, Aufenthaltsdauer, Datum Diagnosen – Haupt- und Nebendiagnosen Anamnese & Verlauf – was passiert ist Befunde – Labor, Bildgebung, Eingriffe Medikation bei Austritt – was Sie nehmen Procedere – Kontrolle & nächste Schritte
Zwei Bereiche entscheiden über die nächsten Tage: die Medikation bei Austritt und das Procedere.

Was ist ein Entlassungsbericht?

Ein Entlassungsbericht ist die schriftliche Übergabe des Spitals an die weiterbehandelnde Ärztin oder den Arzt. In Schweizer Spitälern heisst er meist Austrittsbericht oder «Epikrise». Er hält fest, warum Sie im Spital waren, was untersucht und behandelt wurde und wie es nun weitergeht.

Adressat ist in erster Linie Ihre Hausärztin. Sie erhalten eine Kopie, damit alle Beteiligten denselben Stand haben. Deshalb ist der Ton knapp und fachlich – der Bericht will lückenlos dokumentieren, nicht erklären. Genau diese Lücke füllt eine verständliche Übersetzung, ähnlich wie beim allgemeinen Arztbrief übersetzen.

Auf dieser Seite
  1. Die Abschnitte im Detail
  2. Medikation bei Austritt
  3. Typische Formulierungen
  4. Nachkontrolle & Fristen
  5. Häufige Abkürzungen
  6. Was Sie bei uns bekommen
  7. Häufige Fragen

Warum der Übergang nach dem Spital heikel ist

Im Spital ist immer jemand da, der die Übersicht behält. Zu Hause übernehmen Sie diese Rolle über Nacht selbst – oft noch geschwächt und mit einem Bündel neuer Informationen. Genau in dieser Lücke zwischen Austritt und erster Hausarztkontrolle passieren die meisten Missverständnisse.

Der Austrittsbericht ist dabei Ihr wichtigstes Werkzeug, aber nur, wenn er lesbar ist. Ein Medikament, das versehentlich weiter genommen wird, ein Kontrolltermin, der untergeht, ein Warnzeichen, das man nicht kennt: Solche Kleinigkeiten sind vermeidbar, sobald der Bericht in klarer Sprache vorliegt.

2Abschnitte zählen zu Hause besonders: Medikation und Procedere
CHF 24kostet die Erklärung eines Berichts – einmalig
7 Tageliegen oft zwischen Austritt und erster Kontrolle

Der Bericht selbst bleibt unverändert – Sie bekommen kein anderes Dokument, sondern denselben Text, nur verständlich aufbereitet. Das nimmt den Druck, im ungünstigsten Moment auch noch Fachsprache entschlüsseln zu müssen.

Die Abschnitte im Detail

Ein Austrittsbericht wirkt lang, folgt aber einer festen Ordnung. Diese Übersicht zeigt, was in jedem Teil steht – und wo die Aussagen stecken, die für Sie zu Hause zählen.

AbschnittWas darin stehtFür Sie wichtig?
DiagnosenHaupt- und Nebendiagnosen, oft mit ICD-CodeJa – der Grund des Aufenthalts
Anamnese/VerlaufVorgeschichte und Ablauf im SpitalZum Nachvollziehen
BefundeLabor, Bildgebung, OperationenMeist für Fachpersonal
MedikationMedikamente für zu HauseSehr wichtig
ProcedereKontrolltermine, Empfehlungen, WarnzeichenSehr wichtig

Wenn Sie wenig Zeit haben, lesen Sie zuerst Medikation und Procedere. Alles andere können Sie in Ruhe nachholen oder gemeinsam mit der Hausärztin durchgehen. Wie man einen einzelnen Befund oder eine Diagnose liest, ist auf den jeweiligen Seiten erklärt.

Typischer Fehler

Der lange Verlaufsteil wird Wort für Wort gelesen, das kurze Procedere überflogen. Dabei steht die eigentliche Handlungsanweisung fast immer im Procedere – nicht im Verlauf.

Medikation bei Austritt

Der Medikamententeil ist der häufigste Grund für Rückfragen. Oft haben sich Dosierungen geändert, ein Medikament ist neu dazugekommen, ein anderes wurde gestoppt. Diese Änderungen sind der sensibelste Punkt des ganzen Berichts.

Achten Sie auf drei Dinge: Welche Medikamente sind neu? Welche wurden abgesetzt? Und bei welchen hat sich die Dosis geändert? Genau diese Punkte klärt eine verständliche Erklärung, damit zu Hause keine Verwechslung passiert.

R. B.
Konstruiertes Beispiel zu ErklärzweckenAustrittsbericht nach Herzabklärung

Herr B. las in seinem Bericht «neu: Bisoprolol 2,5 mg 1-0-0, Torasemid pausiert, Kontrolle Hausarzt in 7 Tagen». Ohne Erklärung war unklar, ob er das alte Wassermedikament weiter nehmen soll.

Was die Erklärung leistete: «1-0-0» heisst eine Tablette morgens, mittags und abends nichts. «pausiert» bedeutet, das Medikament vorerst wegzulassen – nicht dauerhaft abzusetzen. Und die Kontrolle in 7 Tagen dient dazu, genau diese Umstellung zu überprüfen. Herr B. konnte den Hausarzttermin gezielt darauf ausrichten.
Praxisbeispiel

Einnahmeschemata wie «1-0-1» oder «0-0-1» stehen für morgens–mittags–abends. Das kleine Zahlentripel entscheidet über die ganze Tagesdosis – ein häufiger Punkt für Missverständnisse.

Ein zweiter Stolperstein sind Medikamente mit ähnlichem Namen. Viele Wirkstoffe klingen fast gleich, wirken aber unterschiedlich. Deshalb lohnt es sich, die neue Liste aus dem Bericht mit den Packungen zu Hause abzugleichen, bevor die erste Dosis genommen wird. Bleibt ein Punkt unklar, ist die Apotheke oder die Hausarztpraxis die richtige erste Anlaufstelle – nicht das Rateverfahren.

Wichtig ist auch, dass der Austrittsbericht nicht automatisch ein neues Rezept ersetzt. Manche Medikamente brauchen eine Folgeverordnung, die Ihre Hausärztin ausstellt. Der Bericht sagt was genommen werden soll – die praktische Versorgung mit dem Rezept läuft separat.

Diagnosen und Codes im Bericht

Ganz oben stehen die Diagnosen, oft getrennt in Haupt- und Nebendiagnosen. Die Hauptdiagnose ist der Grund für den Aufenthalt; Nebendiagnosen sind weitere Erkrankungen, die während der Behandlung eine Rolle spielten. Häufig folgt hinter der Diagnose ein Code in Klammern – der ICD-Schlüssel.

Dieser Code ist eine internationale Kurzschrift für Erkrankungen und dient vor allem der Abrechnung und Statistik. Für Sie ist er selten wichtig, aber gut zu wissen: Der Code ersetzt kein Urteil über den Schweregrad. Ob eine Diagnose harmlos oder ernst ist, verrät nicht das Kürzel, sondern die Beurteilung im Text.

«Hauptdiagnose: Pneumonie (J18.9), Nebendiagnose: arterielle Hypertonie (I10).»
Was das heisst

Grund des Aufenthalts war eine Lungenentzündung. Nebenbei besteht ein Bluthochdruck, der bekannt ist und mitbehandelt wurde. Die Codes J18.9 und I10 sind die zugehörigen ICD-Schlüssel – reine Verwaltungsangabe.

Wenn Sie einzelne Diagnosen genauer einordnen möchten, hilft die Seite Befund verstehen oder – bei der reinen Bedeutung eines Diagnosebegriffs – die Seite Diagnose verstehen. Für die Abkürzungen rund um die Diagnosen lohnt ein Blick in die weiter unten stehende Tabelle.

Typischer Fehler

Viele erschrecken über die schiere Länge der Diagnoseliste. Oft sind darin aber längst bekannte Dinge aufgeführt – etwa ein gut eingestellter Blutdruck – die nur der Vollständigkeit halber genannt werden.

Typische Formulierungen im Klartext

Austrittsberichte verwenden wiederkehrende Wendungen, die sachlich gemeint sind, aber fremd klingen. Drei davon begegnen fast jeder Patientin.

«Austritt in gebessertem Allgemeinzustand.»
Was das heisst

Es geht Ihnen beim Verlassen des Spitals besser als bei der Aufnahme. «Allgemeinzustand» (oft «AZ») meint den gesamten körperlichen Eindruck, nicht einen einzelnen Wert.

«Wiedervorstellung bei Beschwerdepersistenz.»
Was das heisst

Kommen Sie wieder, wenn die Beschwerden anhalten oder zurückkehren. «Persistenz» bedeutet «bleibt bestehen» – eine Aufforderung, sich bei ausbleibender Besserung erneut zu melden.

«Procedere: klinische und laborchemische Verlaufskontrolle.»
Was das heisst

Die Hausärztin soll Sie noch einmal anschauen (klinisch) und Blut abnehmen (laborchemisch), um den Verlauf zu prüfen. Es beschreibt den vorgesehenen Kontrollschritt; was die Kontrolle ergibt, beurteilt Ihre Hausärztin.

Aus der Praxis Das Wort «Procedere» wirft oft Fragen auf. Dabei ist es schlicht Latein für «wie weiter» – und genau der Abschnitt, den man beim ersten Lesen zuerst suchen sollte.

Ampel: Wie ein Satz oft gemeint ist

Meist günstig formuliert

«gebessert», «reizlos», «komplikationsloser Verlauf», «afebril».

Beachten

«Verlaufskontrolle», «Medikation angepasst», «Wiedervorstellung bei …».

Sofort handeln

«bei Fieber/Atemnot umgehend», «notfallmässige Vorstellung». Bei akuter Atemnot, Brustschmerzen oder plötzlicher Verschlechterung: Notruf 144.

Ihren Austrittsbericht verständlich erklärt bekommen

Laden Sie den Bericht hoch – Sie erhalten eine schriftliche Erklärung zu Diagnosen, Medikation und Procedere, individuell zu Ihrem Dokument, für CHF 24.

Austrittsbericht erklären – CHF 24

Krankenhaus-Entlassungsbericht: Reservemedikation, Kurzbericht und wer den nächsten Termin auslöst

Wer nach einem «Krankenhaus-Entlassungsbericht» sucht, meint in der Schweiz den Austrittsbericht. Neben Diagnosen, Medikation und Procedere enthält er einige Details, die zu Hause regelmässig Fragen auslösen – vor allem bei Medikamenten, die nicht nach festem Plan genommen werden, und bei der Frage, wer den nächsten Termin organisiert.

Reservemedikation und Schemata mit vier Feldern

Steht hinter einem Medikament «in Reserve» oder «bei Bedarf», ist es nicht für die tägliche Einnahme nach Plan gedacht, sondern nur für eine bestimmte Situation, etwa Schmerzen oder Übelkeit. Häufig nennt der Bericht dazu eine Höchstmenge pro Tag. Neben dem Schema mit drei Feldern gibt es eines mit vier: «1-1-1-1» steht für morgens, mittags, abends und zur Nacht. Ein «½» bedeutet eine halbe Einheit. Oft steht der Wirkstoff in Klammern hinter dem Handelsnamen – das hilft, wenn die Apotheke ein wirkstoffgleiches Präparat mit anderem Namen abgibt.

«Metoprolol 50 mg 1-0-1, neu. Acetylsalicylsäure 100 mg 1-0-0, unverändert. Paracetamol 500 mg in Reserve bei Schmerzen.»
Was das heisst

Das erste Medikament ist neu und wird morgens und abends genommen, das zweite bleibt wie bisher am Morgen. Das dritte ist nur für den Bedarfsfall vorgesehen. Medikamente, die Sie bisher genommen haben und die nicht mehr auf der Liste stehen, klären Sie mit der Hausärztin oder der Apotheke, bevor Sie sie weglassen oder weiter nehmen.

Kurzaustrittsbericht und definitiver Bericht

Am Austrittstag erhalten Sie oft nur eine knappe, vorläufige Fassung. Der ausführliche Bericht folgt einige Tage bis Wochen später und geht an Ihre Hausärztin. Nehmen Sie den Kurzbericht zum ersten Termin mit, falls der definitive Bericht dort noch nicht eingetroffen ist.

«Aufgebot folgt» oder «bitte vereinbaren»?

Gute Berichte halten im Procedere fest, wer einen Termin auslöst. «Aufgebot folgt» heisst: Die Klinik meldet sich bei Ihnen. «Bitte vereinbaren» heisst: Den Termin organisieren Sie selbst oder Ihre Hausarztpraxis. Bringen Sie zur ersten Kontrolle alle Medikamentenpackungen mit, die Sie zu Hause haben, auch die alten – so lässt sich abgleichen, was bleibt und was ersetzt wurde.

Gut zu wissen

«Gebessert entlassen» heisst: Der Zustand ist stabil genug für zu Hause. Es heisst nicht, dass die Behandlung abgeschlossen ist – die Erholung dauert oft noch Wochen und wird von der Hausärztin begleitet. Bei akuten Beschwerden nach dem Austritt, etwa Atemnot oder starken Schmerzen, warten Sie nicht auf den Termin; im Notfall wählen Sie 144.

Nachkontrolle & Fristen

Nach dem Austritt beginnt eine kurze, aber wichtige Phase: Die Verantwortung wandert vom Spital zurück zu Ihnen und Ihrer Hausärztin. Der Bericht legt fest, wann welche Kontrolle ansteht – und diese Fristen sollten nicht untergehen.

Typische Zeitachse nach dem Austritt Tag 0 Austritt ca. 7 Tage Hausarztkontrolle 4–6 Wochen Fachkontrolle
Beispielhafte Fristen – die genauen Termine stehen im Procedere Ihres Berichts und können abweichen.
Sinnvoll
  • Kontrolltermine sofort eintragen
  • Medikamentenliste mit der alten vergleichen
  • Warnzeichen aus dem Procedere notieren
Besser nicht
  • Medikamente eigenmächtig weglassen oder doppeln
  • Bei neuen Beschwerden bis zum Termin warten
  • Den Bericht ungelesen ablegen
Aus der Praxis Häufig liegen zu Hause zwei Medikamentenlisten nebeneinander – die alte und die neue – und niemand sicher ist, welche nun gilt. Ein kurzer Abgleich klärt das meist in wenigen Minuten.

Häufige Abkürzungen im Austrittsbericht

Kaum ein Dokument nutzt so viele Kürzel wie ein Austrittsbericht. Diese Tabelle deckt die häufigsten ab.

AbkürzungBedeutungIn Alltagssprache
AZAllgemeinzustandDer gesamte körperliche Eindruck
Z.n.Zustand nachEtwas Zurückliegendes, z. B. eine Operation
a.e.am ehestenDie wahrscheinlichste Erklärung
1-0-1Einnahmeschemamorgens–mittags–abends
p.o. / i.v.per os / intravenösüber den Mund / über die Vene
afebrilfieberfreiKein Fieber

Weitere Kürzel erklärt die Übersicht der medizinischen Abkürzungen. Laborzeilen mit Pfeilen ordnet die Seite zu den Laborwerten ein.

Praxisbeispiel

«Z.n. Appendektomie 2019» heisst schlicht: Der Blinddarm wurde 2019 entfernt. Solche Einträge sind Vorgeschichte, kein aktuelles Problem – sie erklären nur, was früher war.

Ihre Checkliste für die ersten Tage

Zum Schluss das Wichtigste als Überblick. Diese Punkte lassen sich aus fast jedem Austrittsbericht ableiten – auch aus einem Bericht nach einer Operation oder einem OP-Bericht. Am besten gehen Sie die Liste einmal direkt nach dem Nachhausekommen durch, solange die Eindrücke aus dem Spital noch frisch sind.

Checkliste für die ersten Tage nach dem Austritt Medikation prüfen: neu, abgesetzt, andere Dosis? Kontrolltermine im Procedere eintragen Warnzeichen kennen (wann sofort melden?) Offene Fragen für die Hausärztin notieren
Vier Punkte, die in den ersten Tagen nach dem Spital fast immer zählen.

Gut vorbereitet zur Hausarztkontrolle

Die erste Kontrolle nach dem Austritt ist kurz und dicht. Wer vorbereitet hingeht, nutzt die Zeit besser und klärt genau die Punkte, die zu Hause offen geblieben sind. Aus einem verstandenen Austrittsbericht ergeben sich diese Fragen fast von selbst.

Statt allgemein «Ist alles in Ordnung?» zu fragen, lohnen sich konkrete Punkte, die sich direkt auf Ihren Bericht beziehen. So bekommen Sie Antworten, mit denen Sie etwas anfangen können.

Aus der Praxis Oft betrifft die entscheidende Frage gar nicht die Diagnose, sondern den Alltag: Autofahren, Arbeit, Belastung. Diese Punkte stehen selten ausdrücklich im Bericht – fragen Sie gezielt danach.

Was Sie bei uns bekommen

✓
Ihr Bericht Abschnitt für AbschnittDiagnosen, Medikation und Procedere einzeln erklärt.
✓
Medikation klar aufgeschlüsseltWas neu ist, was pausiert wurde, was die Einnahmeschemata bedeuten.
✓
Fristen und Kontrollen benanntSie sehen, welche Termine wann anstehen.
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Fragen fürs HausarztgesprächVorbereitete Punkte für die Kontrolle nach dem Austritt.
✓
Vertraulich behandeltIhre Unterlagen werden nicht weitergegeben.
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Kein Ersatz für ärztliche BehandlungKeine Diagnose, keine Therapie – nur die sprachliche Erklärung.
CHF
CHF 24 – einmalig, kein AboFester Preis pro Dokument, keine laufenden Kosten.

So läuft es ab

1HochladenAustrittsbericht als Foto oder PDF hochladen.
2AuswertungDer Bericht wird Abschnitt für Abschnitt erklärt.
3ErklärungSie erhalten die Auswertung als PDF.
4ZustellungLieferung per E-Mail, vertraulich.

Wenn Angehörige den Bericht lesen

Häufig ist es nicht die Patientin selbst, die den Austrittsbericht zuerst liest, sondern eine Tochter, ein Sohn oder die Partnerin. Sie organisieren Medikamente, begleiten zu Terminen und möchten verstehen, worauf sie achten müssen – ohne selbst medizinisch geschult zu sein.

Für sie ist eine verständliche Erklärung besonders wertvoll, weil sie Verantwortung übernehmen, ohne Fachwissen zu haben. Wenn der Bericht in Alltagssprache vorliegt, können alle Beteiligten dieselben Schlüsse ziehen und gemeinsam die nächsten Schritte planen – von der Medikamenteneinnahme bis zur Frage, wann man sich wieder melden sollte.

Häufige Situation

Oft liest eine Tochter oder ein Sohn den Austrittsbericht eines Elternteils, das den kleinen Text kaum mehr lesen kann. Die verständliche Zusammenfassung hilft der ganzen Familie, ruhig und auf demselben Stand zu bleiben.

Ob für sich selbst oder für eine nahestehende Person: Es geht nie darum, ärztliche Arbeit zu ersetzen, sondern darum, den Bericht überhaupt zugänglich zu machen.

Grenzen & Transparenz

Für wen diese Erklärung gedacht ist

Für Patientinnen, Patienten und Angehörige, die einen Austrittsbericht nach einem Spitalaufenthalt besser verstehen möchten. Erklärt wird die Sprache des Dokuments: Diagnosen, Medikationsangaben, Abkürzungen und das Procedere. Bewusst nicht angeboten werden Diagnosen, Änderungen an Ihrer Medikation oder eine medizinische Zweitmeinung.

Änderungen an Medikamenten treffen ausschliesslich Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte. Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist der Betreiber laut Impressum; es gelten die AGB und der Datenschutz.

Wichtiger Hinweis: arztbrief-verstehen.ch ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Ändern Sie Medikamente nie eigenmächtig. Bei Beschwerden oder Unsicherheit wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Arzt. Im Notfall wählen Sie 144.

Nach dem Austritt: Wer übernimmt und wer zahlt

Der Austrittsbericht ist das Übergabedokument vom Spital an die weiterbehandelnde Praxis. Er hält fest, was geschehen ist und was noch offen bleibt – deshalb stehen darin Medikation, Kontrolltermine und offene Fragen. Für die Pflege danach ist Art. 25a Abs. 1 KVG massgebend: Die Grundversicherung leistet einen Beitrag an Pflegeleistungen, die aufgrund eines ausgewiesenen Pflegebedarfs erbracht werden; angeordnet werden sie meist ärztlich, erbracht oft durch die Spitex. Seit Juli 2024 können Pflegefachpersonen bestimmte Leistungen wie Bedarfsabklärung und Grundpflege auch ohne ärztliche Anordnung erbringen und abrechnen.

Die Kosten des Aufenthalts laufen über leistungsbezogene Pauschalen nach Art. 49 Abs. 1 KVG; die Vergütung teilen sich nach Art. 49a KVG Wohnkanton und Krankenkasse. Bei Ihnen bleiben Franchise, Selbstbehalt und der Beitrag an den Spitalaufenthalt. Eine Kopie des Berichts können Sie jederzeit verlangen.

Wenn die Medikamentenliste nicht stimmt

Abweichungen zwischen Austrittsliste und bisherigem Plan sind häufig und oft beabsichtigt, sollten aber immer geklärt werden. Klären lässt sich das in der Hausarztpraxis oder in der Apotheke, die Ihre Dauermedikation kennt. Diese Seite erklärt Formulierungen und ersetzt keine ärztliche Auskunft.

Quelle: Spitex Schweiz – Dachverband der kantonalen Spitex-Verbände. Externe Quelle, zuletzt geprüft am 15. September 2026.

Offizielle Stellen zur Versorgung nach dem Austritt

Pflege, Physiotherapie und weitere Leistungen nach dem Spitalaufenthalt werden meist ärztlich angeordnet und über die Grundversicherung abgerechnet:

Externe Quellen, zuletzt geprüft am 15. September 2026. Sie dienen der Orientierung; verbindlich ist die Auskunft der zuständigen Stelle beziehungsweise Ihres Behandlungsteams.

Häufige Fragen

Ist ein Entlassungsbericht dasselbe wie ein Austrittsbericht?

Ja. In der Schweiz ist «Austrittsbericht» der gebräuchliche Ausdruck, «Entlassungsbericht» meint dasselbe Dokument. Manchmal wird auch der Begriff «Epikrise» verwendet. Alle bezeichnen die schriftliche Zusammenfassung eines Spitalaufenthalts für die Weiterbehandlung.

Welcher Teil des Berichts ist für mich am wichtigsten?

Die Medikation bei Austritt und das Procedere. Dort steht, welche Medikamente Sie zu Hause nehmen und welche Kontrollen anstehen. Der übrige Bericht dokumentiert vor allem den Verlauf und richtet sich eher an Ihre weiterbehandelnde Ärztin.

Was bedeuten die Zahlen bei den Medikamenten?

Angaben wie «1-0-1» stehen für die Einnahme morgens–mittags–abends. Die erste Zahl ist die Morgendosis, die zweite die Mittagsdosis, die dritte die Abenddosis. «1-0-0» heisst also: eine Einheit morgens, sonst nichts.

Ersetzt die Erklärung meine Hausärztin?

Nein. Die Erklärung übersetzt die Fachsprache Ihres Berichts und bereitet Fragen vor. Sie stellt keine Diagnose und ändert keine Medikation. Die medizinische Beurteilung und alle Anpassungen bleiben bei Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten.

Was kostet die Erklärung und wie erhalte ich sie?

Die verständliche Erklärung eines Berichts kostet CHF 24, einmalig und ohne Abo. Nach dem Hochladen wird Ihr Dokument ausgewertet und die Auswertung als PDF per E-Mail zugestellt. Ihre Unterlagen werden dabei vertraulich behandelt.

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Bereit, Ihren Austrittsbericht zu verstehen?

Laden Sie den Bericht hoch und erhalten Sie eine verständliche Erklärung zu Diagnosen, Medikation und Procedere – individuell, vertraulich, für CHF 24. Sie starten ohne Termin und ohne Wartezeit, wann immer es Ihnen passt.

Austrittsbericht erklären – CHF 24